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Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) – Executive Coaching

1. Präambel

Diese AGB dienen der Klarheit und Fairness beider Seiten. Sie sollen einen verlässlichen Rahmen für eine professionelle Zusammenarbeit schaffen, in der Verantwortung, Transparenz und gegenseitiger Respekt im Vordergrund stehen.

 

2. Geltungsbereich

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) regeln die Vertragsbeziehungen zwischen der Leadpuls Cavegn GmbH (nachfolgend „Anbieter“) und dem Auftraggeber im Bereich Executive Coaching sowie verwandter Beratungsleistungen in Liechtenstein und der Schweiz.

 

Diese AGB richten sich primär an Unternehmer im Sinne des schweizerischen und liechtensteinischen Rechts sowie an juristische Personen, Organisationen, Unternehmen und Führungskräfte, die die Leistungen des Anbieters im Rahmen ihrer beruflichen, geschäftlichen oder selbständigen Tätigkeit in Anspruch nehmen (B2B). Auftraggeber im Sinne dieser AGB ist jede natürliche oder juristische Person, die Leistungen des Anbieters in einem unternehmerischen oder beruflichen Kontext beauftragt oder nutzt.

 

Mit der Beauftragung oder Inanspruchnahme von Leistungen gelten diese AGB als angenommen, sofern der Auftraggeber vor Vertragsabschluss die Möglichkeit hatte, in zumutbarer Weise von deren Inhalt Kenntnis zu nehmen (z. B. Website des Anbieters).

 

Individuelle Vereinbarungen, die in Textform (z. B. E‑Mail) getroffen werden, gehen diesen AGB vor. Abweichende oder entgegenstehende Geschäftsbedingungen des Auftraggebers finden nur Anwendung, wenn ihrer Geltung ausdrücklich und ebenfalls in Textform (z. B. E‑Mail) zugestimmt wurde.

 

Eine Inanspruchnahme der Leistungen durch Verbraucher im Sinne des jeweils anwendbaren Rechts ist nicht ausgeschlossen; in diesen Fällen gelten ergänzend und vorrangig die zwingenden verbraucherschützenden Bestimmungen des anwendbaren nationalen Rechts. Soweit einzelne Regelungen dieser AGB kraft Gesetzes nur gegenüber Unternehmern wirksam vereinbart werden können, finden diese ausschliesslich im unternehmerischen Geschäftsverkehr Anwendung.

 

Der Anbieter ist berechtigt, eine Beauftragung abzulehnen oder den Abschluss zusätzlicher individueller Vereinbarungen zu verlangen, sofern die Leistungen ausserhalb eines unternehmerischen oder beruflichen Kontextes in Anspruch genommen werden sollen.

 

3. Vertragsgegenstand

Der Anbieter erbringt Coaching- und Beratungsleistungen, die individuell auf den Auftraggeber ausgerichtet sind. Coaching ist ein prozessbegleitender Ansatz; eine bestimmte Zielerreichung oder Erfolgsgarantie wird nicht übernommen. Der Erfolg hängt von der aktiven Mitarbeit des Auftraggebers ab.

 

Der Auftraggeber trägt die Verantwortung für die Umsetzung der besprochenen Inhalte und Massnahmen.

 

4. Vertragsabschluss

Ein Vertrag kommt zustande, wenn der Auftraggeber einen Auftrag erteilt und der Anbieter diesen annimmt, sei es durch Unterzeichnung einer Vereinbarung, Bestätigung in Textform (z.B. E-Mail) oder durch die tatsächliche Nutzung der Leistungen.

 

Angebote des Anbieters sind freibleibend; Anfragen können ohne Angabe von Gründen abgelehnt werden. Änderungen und Ergänzungen des Vertrags einschliesslich dieser AGB bedürfen der Textform (z.B. E-Mail).

 

5. Leistungsumfang, Durchführung und Termine

Der Anbieter erbringt seine Leistungen nach anerkannten fachlichen und professionellen Standards. Der Anbieter kann Anpassungen der Leistungen bei sachlicher Notwendigkeit in Abstimmung mit dem Auftraggeber vornehmen. Der Auftraggeber nimmt zur Kenntnis, dass der Erfolg des Coachings wesentlich von seiner aktiven Mitarbeit abhängt.

 

Datum, Uhrzeit und Ort der Leistungen werden einvernehmlich festgelegt; vereinbarte Termine sind verbindlich. Der Auftraggeber verpflichtet sich, Termine rechtzeitig wahrzunehmen sowie Terminverschiebungen oder Absagen mindestens 48 Stunden vor dem vereinbarten Zeitpunkt mitzuteilen.

 

6. Stornobedingungen

Absagen bis 48 Stunden vor dem vereinbarten Termin erfolgen ohne Kostenfolge. Absagen, die weniger als 48 Stunden vor dem Termin erfolgen, berechtigen zur Verrechnung von 50 % des vereinbarten Honorars. Absagen, die weniger als 24 Stunden vor dem Termin erfolgen, sowie Nichterscheinen berechtigen zur Verrechnung von 100 % des vereinbarten Honorars. Spesen sowie bereits angefallene Aufwendungen werden zusätzlich in Rechnung gestellt, sofern nicht ausdrücklich anders vereinbart. Massgeblich für den Zeitpunkt der Absage ist der Eingang der Mitteilung beim Anbieter. Bei aussergewöhnlichen Umständen, wie zum Beispiel akuter Krankheit, kann der Anbieter nach billigem Ermessen ganz oder teilweise auf die Stornogebühr verzichten.

 

Der Anbieter ist berechtigt, Termine aus sachlich gerechtfertigten Gründen, insbesondere aus wichtigen Gründen wie Krankheit, in Absprache mit dem Auftraggeber ohne Kostenfolge zu verschieben. In diesem Fall informiert der Anbieter den Auftraggeber unverzüglich und bietet einen passenden Ersatztermin an. Ist dem Auftraggeber der vorgeschlagene Ersatztermin nicht zumutbar, werden bereits geleistete Zahlungen zurückerstattet. Weitergehende Ansprüche, insbesondere auf Ersatz von Reise‑, Übernachtungs‑ oder Ausfallkosten, bestehen nicht, es sei denn, sie beruhen auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit des Anbieters.

 

7. Eigenleistung des Coaches

Der Anbieter erbringt die Leistungen ausschliesslich persönlich und setzt keine Subunternehmer, Co-Coaches oder Dritte zur Durchführung der vereinbarten Leistungen ein. Der Auftraggeber kann keine Erfüllung der Leistungen durch Dritte verlangen.

 

8. Compliance und ethische Verantwortung

Das Executive Coaching dient ausschliesslich der professionellen Unterstützung des Auftraggebers bei der persönlichen und beruflichen Weiterentwicklung. Der Anbieter übernimmt keine Verantwortung für wirtschaftliche, geschäftliche oder unternehmensstrategische Entscheidungen des Auftraggebers. Coaching-Inhalte oder Empfehlungen sind lediglich als Impulse zu verstehen und stellen keine Handlungsanweisung oder Einflussnahme auf Unternehmensentscheidungen dar.

 

Der Auftraggeber trägt die Verantwortung für die Umsetzung der Inhalte und die Folgen seiner Entscheidungen allein.

 

9. Mindestlaufzeiten und Paketverfall

Coaching‑Pakete oder vereinbarte Sitzungen haben eine Mindestlaufzeit von sechs Monaten ab dem Datum des Vertragsabschlusses oder der ersten gebuchten Sitzung. Nicht genutzte Sitzungen oder Leistungen verfallen grundsätzlich nach Ablauf dieses Mindestlaufzeit‑Zeitraums, sofern sie vom Auftraggeber innerhalb dieses Zeitraums nicht in Anspruch genommen wurden.

 

Stehen der Inanspruchnahme innerhalb der Mindestlaufzeit wichtige Gründe auf Seiten des Auftraggebers entgegen, kann der Anbieter im Einzelfall nach billigem Ermessen einer angemessenen Verlängerung zustimmen. Eine Verlängerung oder anderweitige Nutzung nach Ablauf der Mindestlaufzeit bedarf der ausdrücklichen Zustimmung des Anbieters in Textform (z. B. E‑Mail). Der Anbieter kann den Auftraggeber vor Ablauf der Mindestlaufzeit auf einen bevorstehenden Verfall hinweisen.

 

10. Preise und Zahlungsbedingungen

Die Vergütung richtet sich nach der im Vertrag vereinbarten Höhe und kann Pauschalpreise, Projektpreise oder Sitzungssätze umfassen. Sofern nicht anders vereinbart, erfolgt die Zahlung im Voraus; bei Paketbuchungen erfolgt sie gemäss dem im Vertrag vereinbarten Zahlungsplan. Alle Preise verstehen sich zuzüglich gesetzlicher Mehrwertsteuer (MwSt.). Leistungen, die nach Zeitaufwand abgerechnet werden, werden monatlich in Rechnung gestellt. Rechnungen sind innerhalb von 10 Tagen ab Rechnungsdatum ohne Abzug zahlbar.

 

Kommt der Auftraggeber mit der Zahlung in Verzug, ist der Anbieter berechtigt, Verzugszinsen zu verlangen. Gegenüber Unternehmern betragen die Verzugszinsen 8 % pro Jahr. Gegenüber Verbrauchern gelten die gesetzlichen Verzugszinsen des jeweils anwendbaren Rechts.

 

Zusätzlich kann der Anbieter bei Zahlungsverzug eine angemessene Pauschale für Mahn‑ und Verwaltungskosten verlangen, sofern diese tatsächlich angefallen ist. Der Verzug tritt ohne weitere Mahnung mit Ablauf der Zahlungsfrist ein. Der Anbieter ist berechtigt, Leistungen bis zur vollständigen Begleichung offener Forderungen auszusetzen.

 

Spesen für Unterbringung, Verpflegung sowie An- und Abreise trägt der Auftraggeber, sofern im Vertrag nicht anders vereinbart.

 

11. Spesen und Fahrzeiten

Alle mit der Durchführung des Coachings verbundenen Auslagen trägt der Auftraggeber, soweit nicht schriftlich etwas anderes vereinbart wurde. Dazu gehören insbesondere Fahrten, Unterkunft, Verpflegung, Materialien oder sonstige notwendige Aufwendungen.

 

Die für die An‑ und Rückreise erforderliche Fahrzeit gilt als Arbeitszeit und wird mit einem Stundensatz von CHF 150 pro Stunde berechnet. Die Abrechnung der Fahrzeit erfolgt im 15‑Minuten‑Takt. Die Fahrzeit beginnt mit der Abfahrt vom Standort des Anbieters und endet mit der Rückkehr dorthin, sofern nichts anderes vereinbart wurde. Für Fahrten vom Standort des Anbieters bis zum Coaching‑Ort wird zusätzlich eine Kilometerpauschale von CHF 0,70 pro gefahrene Kilometer (Hin‑ und Rückfahrt) berechnet.

 

Belege für Auslagen werden auf Wunsch des Auftraggebers vorgelegt.

 

12. Vorzeitige Vertragsbeendigung

Coaching‑Pakete oder Programme enden nach Erfüllung der vereinbarten Leistungen. Kündigt der Auftraggeber den Vertrag vorzeitig, werden die bis zum Kündigungszeitpunkt bereits erbrachten oder vereinbarten Leistungen anteilig in Rechnung gestellt. Darüber hinaus ist der Anbieter berechtigt, eine pauschale Entschädigung in Höhe von 25 % des vereinbarten Gesamtpreises zu verlangen, sofern der Auftraggeber nicht nachweist, dass dem Anbieter ein geringerer oder kein Schaden entstanden ist. Nachträgliche Reviews, Follow‑up‑Sessions oder Zusatzleistungen bleiben hiervon unberührt.

 

Für die Kündigung ist Textform (z. B. E‑Mail) ausreichend. Die Kündigungsfrist beträgt 30 Tage, sofern nichts anderes vereinbart wurde.

 

 

13. Rechtliche Hinweise zum Coaching

Das Executive Coaching begründet zwischen dem Anbieter und dem Auftraggeber kein Arbeitsverhältnis, kein Anstellungsverhältnis und keine sonstige sozialversicherungspflichtige Tätigkeit.

 

Das Coaching ersetzt keine medizinische, psychologische, rechtliche oder steuerliche Beratung.

 

Der Auftraggeber trägt die Verantwortung für alle Entscheidungen, die auf den Inhalten des Coachings beruhen. Eine Erfolgsgarantie wird ausdrücklich nicht gegeben.

 

14. Haftung

Der Anbieter erbringt seine Leistungen sorgfältig nach anerkannten beruflichen Grundsätzen. Coaching ist ein selbstverantwortlicher Entwicklungsprozess und ersetzt keine Therapie oder medizinische Betreuung. Der Auftraggeber handelt eigenverantwortlich. Er trägt die Verantwortung für alle Entscheidungen, Handlungen und deren Umsetzung.

 

Der Anbieter haftet nur für Schäden aus vorsätzlichem oder grobfahrlässigem Verhalten. Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten beschränkt sich die Haftung auf den vertragstypischen und vorhersehbaren Schaden.

 

Eine Haftung für mittelbare Schäden, Folgeschäden, entgangenen Gewinn oder nicht realisierte Geschäftsvorteile ist ausgeschlossen. Diese Haftungsbeschränkung gilt nicht für Schäden aus der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit.

 

Für Datenverlust haftet der Anbieter nur bei vorsätzlicher oder grob fahrlässiger Vernichtung, sofern der Auftraggeber nicht die Möglichkeit zur Rekonstruktion gesichert hat.

 

Schadenersatzansprüche verjähren zwölf Monate, nachdem der Geschädigte vom Schaden und vom Verursacher Kenntnis erlangt hat. Spätestens jedoch zwölf Monate nach Beendigung der vertraglich vereinbarten Leistungen. Dies gilt nicht, soweit zwingende gesetzliche Verjährungsfristen, insbesondere zugunsten von Verbrauchern, entgegenstehen.

 

15. Verjährung sonstiger Ansprüche

Sämtliche sonstigen Ansprüche aus dem Vertragsverhältnis, die nicht Schadenersatzansprüche betreffen, insbesondere Vergütungsforderungen, Rückerstattungsansprüche oder sonstige vertragliche Ansprüche, verjähren zwei Jahre nach Entstehung des Anspruchs bzw. ab Kenntnis des anspruchsbegründenden Sachverhalts. Zwingende gesetzliche Verjährungsfristen, insbesondere zugunsten von Verbrauchern, bleiben unberührt.

 

16. Höhere Gewalt (Force Majeure)

Der Anbieter haftet nicht für die Nichterfüllung oder verzögerte Erfüllung vertraglicher Leistungen, wenn diese auf Ereignisse höherer Gewalt oder sonstige unvorhersehbare, ausserhalb des Einflussbereichs des Anbieters liegende Umstände zurückzuführen sind. Dazu zählen insbesondere, jedoch nicht abschliessend, Krankheit oder Unfall des Coaches, Epidemien oder Pandemien, behördliche Anordnungen, Naturereignisse, Streiks, technische Störungen, Ausfälle von Kommunikations‑ oder IT‑Systemen sowie Reise‑ oder Verkehrsstörungen.

 

In Fällen höherer Gewalt ist der Anbieter berechtigt, die betroffenen Leistungen für die Dauer der Beeinträchtigung auszusetzen. Der Anbieter wird den Auftraggeber hierüber unverzüglich informieren und nach Wegfall des Ereignisses die Leistungen nach Möglichkeit und soweit zumutbar nachholen oder einen Ersatztermin anbieten. Weitergehende Ansprüche des Auftraggebers bestehen nicht, sofern kein vorsätzliches oder grob fahrlässiges Verhalten des Anbieters vorliegt.

 

17. Pflichten des Auftraggebers

Der Auftraggeber verpflichtet sich, aktiv am Coachingprozess mitzuwirken, alle erforderlichen Informationen vollständig und wahrheitsgemäss zur Verfügung zu stellen, vereinbarte Termine einzuhalten sowie dem Anbieter sämtliche für die Durchführung der Coaching-Leistungen erforderlichen Unterlagen und notwendige Unterstützung ohne gesonderte Vergütung bereitzustellen. Darüber hinaus verpflichtet sich der Auftraggeber, auf Wunsch des Anbieters geeignete Arbeitsmöglichkeiten am Projektort bereitzustellen, soweit diese für die Durchführung der Coaching-Leistungen erforderlich sind.

 

18. Datenschutz und Vertraulichkeit

Personenbezogene Daten des Auftraggebers werden vertraulich behandelt und ausschliesslich im Rahmen des Vertrags verarbeitet. Der Anbieter gewährleistet eine sichere Verwahrung und interne Nutzung der Daten; eine Weitergabe an Dritte erfolgt nur mit Einwilligung des Auftraggebers oder aufgrund gesetzlicher Verpflichtungen.

 

Der Auftraggeber hat das Recht auf Auskunft, Berichtigung, Einschränkung der Verarbeitung, Widerspruch und Löschung seiner Daten gemäss dem anwendbaren nationalen Datenschutzrecht, insbesondere dem Schweizer Datenschutzgesetz (DSG) oder dem liechtensteinischen Datenschutzgesetz (DSG-LI).

 

Beide Parteien verpflichten sich, alle während des Coachings erlangten Informationen vertraulich zu behandeln, auch über das Ende des Vertrags hinaus.

 

19. Referenznennung

Der Anbieter darf den Auftraggeber nur mit ausdrücklicher Zustimmung in Textform (z. B. E-Mail) als Referenz oder Fallbeispiel nennen, beispielsweise auf der Webseite, in Broschüren oder in Marketingmaterialien. Ohne eine solche Zustimmung werden keine Namen, Unternehmenszugehörigkeiten oder sonstige identifizierende Informationen veröffentlicht.

 

Eine indirekte Nennung durch Dritte, die im Auftrag oder Zusammenhang mit dem Anbieter handeln, ist ebenfalls nur mit schriftlicher Zustimmung des Auftraggebers zulässig.

 

20. Digitale Tools, Onlinecoaching und Aufzeichnungen

Der Anbieter setzt zur Durchführung von Coaching- und Beratungsleistungen digitale Kommunikationsmittel, Tools und Plattformen ein. Der Auftraggeber erklärt sich mit der Nutzung dieser Tools einverstanden. Der Auftraggeber ist für eine stabile Internetverbindung sowie geeignete Hardware und Software verantwortlich, um die Coaching-Leistungen ordnungsgemäss nutzen zu können.

 

Bei Ausfällen oder technischen Störungen übernimmt der Anbieter keine Haftung für entgangene Zeit, Gewinn oder sonstige Nachteile des Auftraggebers, es sei denn, der Anbieter hat die Störung vorsätzlich oder grob fahrlässig verursacht. Der Anbieter verpflichtet sich jedoch, nach Möglichkeit schnellstmöglich für Ersatz oder Wiederherstellung der Leistungen zu sorgen.

 

Aufzeichnungen von Coaching-Sitzungen (Audio oder Video) erfolgen ausschliesslich mit ausdrücklicher, vorheriger Zustimmung beider Parteien. Aufzeichnungen sind zweckgebunden, dürfen nicht an Dritte weitergegeben werden und werden nach Wegfall des Zwecks oder auf Wunsch des Auftraggebers gelöscht. Der Auftraggeber kann seine Einwilligung jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen.

 

21. Geistiges Eigentum

Alle Materialien, Analysen, Konzepte und Methoden des Anbieters bleiben dessen geistiges Eigentum. Der Auftraggeber erhält ein einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht für die vereinbarten Leistungen, ausschliesslich für eigene geschäftliche Zwecke und für die Dauer des Vertrags.

 

Jegliche Nutzung ausserhalb dieses Vertragszwecks, insbesondere Vervielfältigung, Weitergabe oder öffentliche Verbreitung, bedarf der schriftlichen Zustimmung des Anbieters in Textform (z. B. E-Mail).

 

22. Abtretung von Ansprüchen

Der Auftraggeber ist nicht berechtigt, Ansprüche aus diesem Vertrag, ohne vorherige schriftliche Zustimmung des Anbieters an Dritte abzutreten.

 

23. Rechtswahl und Gerichtsstand

Für sämtliche Rechtsbeziehungen aus oder im Zusammenhang mit diesem Vertrag gilt ausschliesslich liechtensteinisches Recht. Gerichtsstand ist der Sitz des Anbieters in Liechtenstein, soweit gesetzlich zulässig.

 

24. Verweis auf Datenschutzrichtlinie und AGB

Die jeweils gültigen Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) sowie die Datenschutzrichtlinie des Anbieters sind jederzeit auf der Website des Anbieters abrufbar.

 

Mit Vertragsabschluss erkennt der Auftraggeber die zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses geltenden AGB und Datenschutzbestimmungen als verbindlich an.

 

25. Salvatorische Klausel

Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB oder des Vertrags ganz oder teilweise rechtsunwirksam oder nicht durchführbar sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.

 

Anstelle der unwirksamen oder undurchführbaren Bestimmung werden die Parteien in gegenseitigem Einvernehmen eine Regelung vereinbaren, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung so nahe wie möglich kommt.

 

26. Änderungen der AGB

Der Anbieter ist berechtigt, diese AGB zu ändern oder zu ergänzen, soweit hierfür sachliche Gründe bestehen, insbesondere aufgrund von Änderungen der Rechtslage, der Rechtsprechung oder des Leistungsangebots.

 

Änderungen gelten nur für zukünftige Vertragsabschlüsse. Für bereits bestehende Vertragsverhältnisse gelten die zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses vereinbarten AGB, sofern nicht beide Parteien einer Änderung ausdrücklich in Textform (z. B. E‑Mail) zustimmen.

 

Mauren, Liechtenstein

April 2026